Donnerstag 10.6.2010, von 8:30 bis 16:30, max. 30 Teilnehmer
Treffpunkt: um 8:30 beim Gemeindeamt Obertraun (Tagungsbüro)
Ausrüstung: Wanderausrüstung für jedes Wetter im Hochgebirge.
Verlauf:
- Fahrgemeinschaft vom Tagungsbüro zum Parkplatz der Dachstein-Seilbahn
- Auffahrt mit der Seilbahn, 1. und 2. Teilstrecke zur Bergstation Krippenstein
- Wanderung über Krippenstein-Eishöhle, Däumelsee, Heilbronnerkreuz, Hirzkarseelein zur Gjaidalm
- Talfahrt mit der Seilbahn oder bis Schönbergalm zur Tagungseröffnung.
Bei Schlechtwetter: Quellenexkursion im Tal – mit eigenen PKWs (Fahrgemeinschaften).
Donnerstag 10.6.2010, von 10:30 bis 16:30, max. 15 Teilnehmer
Treffpunkt: um 10:30 beim Gemeindeamt Obertraun (Tagungsbüro)
Ausrüstung: Schlaz, Helm, Licht (Normale Höhlenausrüstung), Trittsicherheit.
Verlauf
- Fahrgemeinschaft vom Tagungsbüro zum Parkplatz der Dachstein-Seilbahn
- Auffahrt mit der Seilbahn auf die Schönbergalm
- Fussmarsch zur Emmahütte (5 min), zum Einkleiden und anschließend weiter zum Osteingang der Dachstein-Mammuthöhle ca. 15 Minuten.
Die Emmahütte steht zum Deponieren von Kleidung zur Verfügung. - Neben dem Schauhöhlenteil lernen die Teilnehmer auch die Strecke des sogenannten "Pionierweges“ zum Westeingang kennen, von dem aus eigentlich die Erforschung der Höhle 1910 begann. Knapp vor dem Westeingang vermittelt ein kleiner Aufstieg (Seilhilfe) den Zustieg zum Höhlenteil "Verfallene Burg“. Dieser Höhlenteil ist durch Versturzmaterial, gewaltige schichtgeprägte Pfeiler und einige Engstellen gekennzeichnet. Befahrungstechnisch sind keine besonderen Schwierigkeiten zu bewältigen.
- Rückweg wieder über die Emmahütte zum Umkleiden. Nach der Exkursion die Hütte bitte nicht mit Höhlenausrüstung betreten.
- Zurück auf die Schönbergalm zur Tagungseröffnung oder Talfahrt mit der Seilbahn nach Obertraun.
Freitag 11.6.2010, von 10:30 bis 15:30, max. 10 Teilnehmer
Treffpunkt: um 10:30 beim Gemeindeamt Obertraun (Tagungsbüro)
Ausrüstung: Festes Schuhwerk oder Gummistiefel, Helm, Schlatz oder Alte Bekleidung, Elektrische Beleuchtung – KEIN OFFENES LICHT (Karbidlicht !).
Verlauf:
- Fahrgemeinschaft vom Tagungsbüro zum Parkplatz der Salzberg-Seilbahn in Hallstatt - Umziehen im Anfahrtsgebäude
- Auffahrt mit der Salzbergbahn
- Weiter den Fussweg über das Gräberfeld zur Einfahrt in den Christina-Stollen.
- Einfahrt in den Berg und weiter in den prähistorischen Stollenbereich, wo die Kelten vor 3000 Jahren ihre Spuren hinterlassen haben.
- Talfahrt mit der Salzbergbahn und Rückfahrt nach Obertraun.
Donnerstag 10.6.2010, von 11:30 bis 15:30, max. 15 Teilnehmer
Treffpunkt: um 11:30 beim Gemeindeamt Obertraun (Tagungsbüro)
Ausrüstung: Normale Höhlenausrüstung, Beleuchtung, Trittsicherheit, teilweise leichte Schlufstrecken.
Verlauf:
- Fahrgemeinschaft vom Tagungsbüro zum Parkplatz Koppenrast.
- Fußweg zur Koppenbrüllerhöhle (ca. 15 min)
- Umziehen im Eingangsbereich der Höhle.
- Im Schauhöhlenteil geht man bis zur Niederen Versturzhalle, wo man in die Sinterhalle abzweigt .
- Über das Theatertürl und die Labyrinthhalle geht es zurück über die Hohe Kluft in die Lahner-Halle.
- Im Schauhöhlenteil (Speier) kommt man durch die Krokodilhalle wieder zum Höhleneingang.
- Rückweg zur Koppenrast
- Fahrgemeinschaft zum Tagungsbüro oder gleich zum Parkplatz Dachstein-Seilbahn zur Tagungseröffnung.
Freitag 11.6.2010, von 8:00 bis 16:30, max. 15 Teilnehmer
Treffpunkt: um 8:00 beim Gemeindeamt Obertraun (Tagungsbüro)
Ausrüstung: Normale Höhlenausrüstung, Gummistiefel oder Bergschuhe, Beleuchtung für mindestens 10 Stunden, Tagesverpflegung/Getränke, Schwindelfreiheit, Trittsicherheit, gute Kondition, Selbstsicherung, Schlechtwetterausrüstung und u.U. Bergstöcke für den sehr steilen Zu-/Abstieg.
Verlauf:
- Fahrgemeinschaft vom Tagungsbüro zum Parkplatz im Hallstätter Echerntal.
- Der Zustieg zur Hirlatzhöhle erfolgt über einen Jägersteig (ca. 1 Stunde)
- Über den Zubringer und Alten Teil führt die Tour bis zur Bachschwinde, dem Umkehrpunkt.
- Zu überwinden sind mehrere leichte Kletterstellen mit Steighilfen, leichte Schlufstrecken.
- Rückmarsch, Abstieg ins Tal und Fahrt zurück nach Obertraun.
Freitag 11.6.2010, von 8:30 bis 15:30, max. 35 Teilnehmer
Treffpunkt: um 8:30 beim Gemeindeamt Obertraun (Tagungsbüro)
Ausrüstung: Festes Schuhwerk, Wanderbekleidung, Schlechtwetterausrüstung, Tagesverpflegung/Getränke.
Verlauf:
- Fahrgemeinschaft vom Tagungsbüro nach Gosau, Treffpunkt beim Tourismusbüro (direkt an der Hauptstraße)
- Weiterfahrt mit dem "Bummelzug“ (Traktor mit Anhänger) über Forststraßen zum Löckermoos
- Wanderung im Löckermoos (2,5 Stunden) mit kleiner Höhlenbefahrung
(Beleuchtung mitnehmen) - Besuch des Schleifsteinbruches
- Rückfahrt mit dem „Bummelzug“ wieder nach Gosau
- Fahrgemeinschaft zurück nach Obertraun zum Tagungsbüro
Freitag 11.6.2010, von 11:00 bis 15:30, max. 15 Teilnehmer
Treffpunkt: um 11:00 beim Gemeindeamt Obertraun (Tagungsbüro)
Ausrüstung: Normale Höhlenausrüstung, Beleuchtung, Trittsicherheit.
Verlauf:
- Fahrgemeinschaft vom Tagungsbüro zum Parkplatz Koppenrast
- Fußweg zur Koppenbrüllerhöhle (ca. 15 min)
- im Schauhöhlenteil geht es bis zum Bocksee
- vom Schauhöhlenteil abzweigend in die Verbindungskluft
- Über Quellgang – Dapragang – Kreuzgang bis zur Simonykapelle
- im Schauhöhlenteil über das alte Gatterl und Krokodilhalle wieder zum Höhleneingang zurück
- Rückweg zum Parkplatz Koppenrast.
- Fahrgemeinschaft zurück nach Obertraun zum Tagungsbüro
Samstag 12.6.2010, von 8:00 bis 16:00, max. 10 Teilnehmer
Treffpunkt: um 8:00 beim Gemeindeamt Obertraun (Tagungsbüro)
Ausrüstung: Schlaz, Helm, Beleuchtung für mindestens 6-8 Stunden, unbedingt eine Selbstsicherung, gute Kondition, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Tagesverpflegung/Getränke.
Verlauf:
- Bildung von Fahrgemeinschaften zum Parkplatz der Dachsteinseilbahn.
- Auffahrt mit der 1. Teilstrecke auf die Schönbergalm.
- Fussmarsch zur Emmahütte (5 min).
Auf der Schönbergalm steht die Emmahütte zum Deponieren von Kleidung zur Verfügung. Nach der Exkursion Hütte bitte nicht mit Höhlenausrüstung betreten. - Fussmarsch von der Emmahütte zum Osteingang der Dachstein-Mammuthöhle ca. 15 Minuten.
- Nach dem Schauhöhlenteil und einer kurzen Strecke auf dem Pionierweg zum Westeingang zweigt die Gruppe beim Dom der Vereinigung in den Windstollen ab. Der Windstollen ist ein an steil stehenden Schichten angelegtes Labyrinth. Über steile Gänge (Seilhilfe eingebaut), kleinere Bohrstiftgalerien und Leitern und einem Stahlseilquergang (unbedingt eine Selbstsicherung) erreicht man den Einstieg in die Spaltenhalle und damit den Einstieg in die Umgehung zum Minotauruslabyrinth. Die Spaltenhalle ist eine sehr steil nach unten führende, breit ausladende Halle, die man in mehreren Etappen mit eingebauten Seilsicherungen abklettern muss. Am tiefsten Punkt setzt ein Canyon an, in dem man mittels eines eingebauten Seilquerganges (unbedingt eine Selbstsicherung) absteigt bis dieser an der Decke des Sklavenganges (schon Teil des Minitauruslabyrintes) ausmündet. Hier führt eine stabile Aluleiter auf den Ganggrund.
Der weitere Weg im Minotauruslabyrinth ist ohne weitere technische Schwierigkeiten, meist aufrecht gehend zu befahren, man steigt allerdings bis zum Bockstalagmit rund 100 Höhenmeter an. Die Tour führt vorbei am Biwak 1, in dem die meist einwöchigen Expeditionen von 1960-70 ihr Lager bezogen. Dem Schichtverlauf folgend steil ansteigend vorbei an der Wasserspalte und dem Irrgarten erreicht man den Bockstalagmit. Diesen Stalagmit erreichte Hermann Bock im Jahre 1913 im Alleingang (seine Mannschaft war damals auf den Stufen des Theseusschachtes verblieben) – das muss damals ein für ihn aufwühlendes Erlebnis gewesen sein. Dieser Höhlenteil wurde nach Bock (1913) noch von einer Expedition 1923 bearbeitet. Erst die Wiener Expeditionen ab 1960 nahmen sich wiederum dieses Höhlenteiles an.
Vom Minotauruslabyrinth aus wurden schließlich die Höhlenteile Wiener Labyrinth (mit seinem Zusammenschluss mit dem Däumelkogelschacht Zugang zum höchsten Punkt), Südlabyrinth, Atlantis, Krippensteingang und Unterwelt entdeckt und erforscht. - Der Rückweg vom Bockstalagmit zur Aluleiter erfolgt nun bequem bergab, man muss allerdings bedenken, dass man diesen Höhenunterschied in der steilen Spaltenhalle wieder aufsteigen muss. Die Tour erfordert daher eine gewisse Kondition.
Im Sommer sind vor allem die Abschnitte Windstollen – Spaltenhalle äußerst feucht, wodurch ein gewisser Kraftaufwand erforderlich wird.
Samstag 12.6.2010, von 9:00 bis 12:30, max. 25 Teilnehmer
Treffpunkt: um 9:00 beim Gemeindeamt Obertraun (Tagungsbüro)
Verlauf:
- Fahrt nach Bad Ischl, ev. mit Bus oder in Fahrgemeinschaften
- Kaiser Franz Josef Straße
- Ehemalige Hofpfarrkirche St. Nikolaus
- Trinkhalle, Pfarrgasse mit Konditorei Zauner
- Esplanade mit Verlobungshaus des Kaisers (heute Stadtmuseum)
- Kurpark, Kreuzplatz
- Rückfahrt nach Obertraun.
Samstag 12.6.2010, von 14:00 bis 17:30, max. 25 Teilnehmer
Treffpunkt: um 14:00 beim Gemeindeamt Obertraun (Tagungsbüro)
Verlauf:
- Fahrt nach Hallstatt, ev. mit Bus oder in Fahrgemeinschaften
- Führung durch den Ort (Mortonweg)
- Marktplatz, Bedeckte Stiege
- Führung in die katholische und evangelische Kirche – Beinhaus
- Werkstätte von Herrn Lobisser (Instrumentenbauer, Bräugasthof)
- Archäologischer Keller der Familie Janu
- Rückfahrt nach Obertraun.
Samstag 12.6.2010, von 9:00 bis 17:30, Begrenzte Teilnehmerzahl
Treffpunkt: um 9:00 beim Gemeindeamt Obertraun (Tagungsbüro)
Verlauf: Für jeden Tagungsteilnehmer besteht die Möglichkeit eine normale Schauhöhlenführung mitzumachen.
Samstag 12.6.2010, von 14:00 bis 17:30, max. 15 Teilnehmer
Treffpunkt: um 14:00 beim Gemeindeamt Obertraun (Tagungsbüro)
Ausrüstung: Normale Höhlenausrüstung, Beleuchtung, Trittsicherheit, teilweise leichte Schlufstrecken.
Verlauf: Fußweg zur Höhle (15 min) - im Schauhöhlenteil bis zur Niederen Versturzhalle - vom Schauhöhlenteil abzweigend in die Sinterhalle - Theatertürl - Labyrinthhalle - zurück über die Hohe Kluft - Lahner-Halle - zum Schauhöhlenteil (Speier) - Krokodilhalle - zum Höhleneingang.
Mit Lesungen vor Ort aus Bock, Lahner & Gaunersdorfer (1913)
Die Höhlen im Dachstein und Erläuterung zur Höhlenentstehung
Sonntag 13.6.2010, von 8:00 bis 14:00, max. 20 Teilnehmer
Treffpunkt: um 8:00 beim Gemeindeamt Obertraun (Tagungsbüro)
Ausrüstung: Normale Höhlenausrüstung, Selbstsicherung, Beleuchtung für ca. vier Stunden, ev. Verpflegung. Um diese Jahreszeit könnte ein kleinerer Höhlenabschnitt vereist sein, daher wenn vorhanden Steigeisen mitbringen.
Verlauf: Auffahrt mit der Dachstein-Seilbahn zur Schönbergalm – Schauhöhlenteil - Pionierweg – Westeingang – (von hier auf den Spuren der Ersterforscher) Steile Rinne (meist rutschiger kräfteraubender Aufstieg in einem Canyon, der im oberen Bereich vereist sein könnte. - Aufstieg über meist steile schichtgebundene Gänge - Schluf (ca. 8 m lang, 30 cm hoch) - großräumige Endhallen. An schwierigen Stellen sind fixe Seile oder Leitern eingebaut.
Sonntag 13.6.2010, von 9:00 bis 14:00, Begrenzte Teilnehmerzahl
Treffpunkt: 9:00 Tagungsbüro, voraussichtliche Dauer bis 14:00
Ausrüstung: Warme Bekleidung
Verlauf: Für jeden Tagungsteilnehmer besteht die Möglichkeit eine normale Schauhöhlenführung mitzumachen.
Sonntag 13.6.2010, von 9:30 bis 14:00, max. 50 Teilnehmer
Treffpunkt: um 09:30 beim Gemeindeamt Obertraun (Tagungsbüro)
Ausrüstung: Warme Bekleidung
Verlauf: Im Jahr 1910 entdeckte man erste Eisteile der Dachstein Rieseneishöhle. Zwei Jahre später begann schon die touristische Erschließung. Gleichzeitig trafen auch etliche Höhlenforscher aus der österreichisch-ungarischen Monarchie ein, um dieses Naturwunder weiter zu erkunden.
Sonntag 13.6.2010, von 10:00 bis 14:00, max. 25 Teilnehmer
Treffpunkt: um 10:00 beim Gemeindeamt Obertraun (Tagungsbüro)
Ausrüstung: Wanderausrüstung für Hochgebirge
Verlauf: Die wohl spektakulärste Aussichtsplattform der Alpen ragt wie eine Hand in einen über 400 Meter tiefen Abgrund hinein. Fünf verschiedene Stege von jeweils vier mal einem Meter sorgen für spektakuläre Ein- und Ausblicke.
Aber nicht nur die Aussichtsplattform, sondern auch der Weg dorthin wartet mit Besonderheiten auf. Der Erlebniswanderweg von der Bergstation der Seilbahn bis zum Pionierkreuz umfasst neben den „Five Fingers“ noch eine weitere Aussichtsplattform.
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